Quartettverein war froh, wieder dort zu sein: Ein lohnender Ausflug nach Schloss Paffendorf mit tollem Publikum und guter Unterhaltung

Der MGV Quartettverein 1930 Königshoven e. V. freute sich gemeinsam mit Chorleiterin Daniela Bosenius, Pianistin Julia Diedrich und einem tollen Publikum, wieder dort zu sein. (Fotos: Bastian Schlößer)

Der MGV Quartettverein 1930 Königshoven e. V. freute sich gemeinsam mit Chorleiterin Daniela Bosenius, Pianistin Julia Diedrich und einem tollen Publikum, wieder dort zu sein. (Fotos: Bastian Schlößer)

Dieses Jahr bereits an einem Sonntag im Mai (26.05.2019), hatte der Königshovener Quartettverein zum Frühlings Open-Air-Konzert auf Schloss Paffendorf nach Bergheim eingeladen. Unter dem Motto „Gut wieder hier zu sein!“ hatten die Königshovener Sänger mit ihrer Chorleiterin Daniela Bosenius bereits im Vorfeld Maigefühle, Sonne, Sehnsucht und gute Musik angekündigt. Dies „sei das Rezept für einen schönen, unterhaltsamen und fröhlichen Nachmittag im Freien“, so hieß es in der Ankündigung für dieses Konzert.

Davon konnten sich die zahlreich erschienenen Zuschauer im Innenhof vor grandiosem Schlossambiente live überzeugen. Einige Gäste zählten anscheinend schon zum Stammpublikum auf Schloss Paffendorf, weil diese bestens ausgerüstet mit selbstmitgebrachten Campingstühlen und anderweitigen Sitzgelegenheiten ihren Platz in den ersten Reihen zu sichern wussten.

Sichtlich viel Spaß hatte Daniela Bosenius bei ihren Solodarbietungen und bezog dabei das Publikum mit ein.

Sichtlich viel Spaß hatte Daniela Bosenius bei ihren Solodarbietungen und bezog dabei das Publikum mit ein.

Schnell konnte das Publikum auch musikalisch merken, dass der MGV Quartettverein sich freute, wieder „hier“ zu sein und der Chor mit klangvollen, sehnsüchtigen und schwungvollen Liedern und Arrangements das Publikum zu unterhalten wusste. Mit „Tageserwachen“, dem „Lied der Sehnsucht“ oder dem „Schifferlied“ sowie „Die Rose“ konnten die Sänger ihre Liedbeiträge aus der Rubrik der eher tragenden Liedern gekonnt präsentieren. Ebenfalls unter den Mitwirkenden war in diesem Jahr auch wieder Julia Diedrich am Klavier, die den Chor und auch die Chorleiterin bei ihren Soli begleitete. Mit „La vie en rose” aus dem Kleinkunstprogramm der musikalischen Partnerinnen BoseniusX, „Romea & Julio 2“ oder auch „Rote Rosen“ sorgte Bosenius nicht nur für musikalische Abwechslung im Programm, sondern zog dabei auch immer wieder die volle Aufmerksamkeit auf sich, in dem sie durch die Reihen des Publikums tänzelte und dieses mit einbezog.

Da der Quartettverein in diesem Jahr erfolgreich bei der Aktion „Pflanze deinen Baum!“ des WDR-Fernsehens teilgenommen und den „hier und heute“-Apfelbaum für die Stadt Bedburg am Königshovener Dorfbrunnen pflanzen durfte, hatten die Sänger auch das zum Pflanzevent eigens adaptierte Lied „Ganz bei meinem Bäumchen“ mit im Gepäck, was beim Publikum verbunden mit dem nachhaltigen Einsatz für die Insektenwelt auf großen Anklang gestoßen und mit viel Applaus bedacht wurde. Fast wollte man schon bei vorsommerlichen Temperaturen und Sonnenschein zu kühlen Getränken greifen, so setzte der Chor unter dem engagierten Dirigat von Bosenius kurz vor der Pause nochmal zum feurigen „Funiculi, Funicula“ an und animierte das Publikum zum Mitklatschen.

Mit dem Motto-Lied „Gut wieder hier zu sein“ setzte der Quartettverein das Programm seines Frühlings Open-Air-Konzerts fort und man konnte bereits in der Pause von vielen Besuchern hören, dass „sie sich gut unterhalten fühlen“ und „den Chor ja schon aus den Vorjahren kennen – die sind klasse!“.

Mit einer kleineren Besetzung (v.l.n.r.: Björn Hackbarth – 1. Tenor, Helmut Kothe – 2. Tenor, Thomas Auth – 1. Bass, Jürgen Böker – 1. Bass und Toni Schiffer – 2. Bass) hatten die Sänger „Loch Lomond“ einstudiert.

Mit einer kleineren Besetzung (v.l.n.r.: Björn Hackbarth – 1. Tenor, Helmut Kothe – 2. Tenor, Thomas Auth – 1. Bass, Jürgen Böker – 1. Bass und Toni Schiffer – 2. Bass) hatten die Sänger „Loch Lomond“ einstudiert.

Mit einer kleineren Besetzung (Björn Hackbarth – 1. Tenor, Helmut Kothe – 2. Tenor, Thomas Auth – 1. Bass, Jürgen Böker – 1. Bass und Toni Schiffer – 2. Bass) hatten die Sänger „Loch Lomond“ einstudiert, was viele im Publikum als FC-Hymne wiedererkannten. Nach dem „Colonel Bogey-Marsch” kamen auch die Freunde der Marschmusik auf ihre Kosten. Danach brillierte Bosenius mit ihrem Solo „Neurotisch“ von Georg Kreisler und berichtete so musikalisch von einem Besuch beim Psychiater. Und auch Schuberts „Heidenröslein“ fand großen Anklang beim Publikum. „So hätte es keine bessere Überleitung geben können.“, meinte Bosenius, die auch als Moderatorin durch das Konzertprogramm führte. – „Was jetzt nur noch fehle?“ fragte sie das Publikum. Und der Chor setzte das Programm mit Schuberts „Nächtliches Ständchen“ sowie „Die Nacht“ fort.

Danach stimmten Bosenius und Diedrich zur „Barcarolle (Nacht!)“ ein, bevor sich der Chor musikalisch mit „American Folksongs“ beim Bergheimer Publikum verabschiedete. – Fast schon zu erwarten, dass das Publikum so gut unterhalten nicht genug bekommen konnte und so war es dem anhaltenden Applaus sowie einigen lauthalsen Zugabe-Rufen geschuldet, dass der Chor als Zugabe seinem Publikum wenigstens für diesen Europawahl-Sonntag auch noch einen musikalischen Lebensratschlag mit auf den Weg gab: „Lebe, Liebe, Lache!“.

Wie auch in den Vorjahren, wurde das Publikum bestens vom Team der „Brasserie Schloss Paffendorf“ mit erfrischenden Getränken, herzhaften Grillspeisen sowie süßen Köstlichkeiten verpflegt, so dass zu einem rundum gelungenen und unterhaltsamen Konzertnachmittag bei freiem Eintritt nichts mehr fehlte. Einige Zuhörer freuten sich bereits auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr und konnten abschließend verstehen, warum der Königshovener MGV froh war, wieder auf Schloss Paffendorf zu sein.

Mit der Zugabe "Lebe, Liebe, Lache!" verabschiedete sich der Königshovener Quartettverein bei seinem Publikum bis zum nächsten Jahr.

Mit der Zugabe “Lebe, Liebe, Lache!” verabschiedete sich der Königshovener Quartettverein bei seinem Publikum bis zum nächsten Jahr.

Willi Schlößer, Pressesprecher

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